Omega-3 und Schwangerschaft

Schwanger. Wenn dieses wundervolle Ergebnis vorliegt, beginnt für Frauen, die zum ersten Mal Mutter werden, die Beschäftigung mit einer völlig neuen Themenwelt. Was darf ich? Was ist verboten? Wo lauern Risiken? Wie kann ich vorbeugen? Unter all den Fragen, die Mütter stellen, liegt das Thema der gesunden Ernährung auf den vordersten Plätzen.
Mittlerweile in der Medizin völlig unstrittig ist, dass Schwangere und auch stillende Mütter einen erhöhten Tagesbedarf an Omega-3 haben. Denn Embryo und Säugling benötigen diese essenzielle Fettsäure in erhöhtem Maße für die Bildung von Gehirn und Augen. Immerhin macht Omega-3 etwa 60 Prozent der Nervenzellwände aus. Zudem fördert es das Wachstum der die Nervenzellen verbindenden Neuriten.
Auch für die Gesundheit und Stimmung der Mutter ist eine erhöhte Omega-3-Aufnahme wichtig. So gibt es Vermutungen, dass der in Mitteleuropa extrem häufige Baby-Blues (Postpartale Depression) auf einen Omega-3-Mangel zurückzuführen ist. Denn der Körper setzt hier eindeutige Prioritäten und stellt bei einem Mangel zunächst sämtliches vorhandenes Omega-3 dem sich entwickelnden Kind zur Verfügung. Die Mutter wird regelrecht ausgesaugt.
Bereits ein Esslöffel qualitativ hochwertigen Leinöls pro Tag reicht aus, um den normalen Omega-3-Bedarf zu decken, mit zwei Esslöffeln lässt sich auch ein erhöhter Bedarf befriedigen.
Hier finden Sie Quellen, Studien und weiterführende Informationen zum Thema Omega-3-Tagesbedarf während der Schwangerschaft.
Fachbeiträge
- Dosierungsempfehlungen für Mikronährstoffe während Schwangerschaft und Stillzeit
Quelle: E.-M. Grischke, K. O. Kagan, H. Abele: Ernährung in der Schwangerschaft: welche Supplements sind wichtig? MMW-Fortschr. Med. Nr. 44/ 2008; S. 41. - Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
Quelle: E.-M. Grischke, K. O. Kagan, H. Abele: Ernährung in der Schwangerschaft: welche Supplements sind wichtig? MMW-Fortschr. Med. Nr. 44/ 2008; S. 44.



