Ihre Forschungen

Ihre Wissenschaftskarriere

Die Naturwissenschaftlerin Dr. Johanna Budwig
Fettforscherin, Ernährungspionierin, Heilpraktikerin – Dr. Johanna Budwig (1908–2003), die 1979 sieben Mal für den Nobelpreis nominiert wurde, war eine vielseitig begabte Persönlichkeit. Eine starke Frau, die ihr Leben dem Leinöl und seinen heilenden Wirkungen verschrieben hatte. Unser heutiges Wissen über gesundheitsfördernde Omega-3-Fettsäuren verdanken wir auch ihren Studien.
Dr. Johanna Budwig studierte Physik, Chemie, Medizin, Biologie, Botanik und promovierte im Fach Physik bei Professor Kaufmann – ein in den 1950er Jahren anerkannter Experte auf dem Gebiet der Fettchemie. Zu dieser Zeit hatte Dr. Johanna Budwig auch ihr Staatsexamen in Pharmazie und ihr Diplom im Fach Chemie längst erfolgreich absolviert. Professor Kaufmann war - wie viele mit ihm – überzeugt von den herausragenden analytischen Fähigkeiten der Wissenschaftlerin. Und er sollte Recht behalten.

Die Papierchromatografie

Der Grundstein der Fettforschung - Entwicklung der Papierchromatografie
Dr. Johanna Budwig gelang es Ende der 1940er Jahre ein Verfahren zu entwickeln, mit dessen Hilfe Fette in ihre kleinsten Bestandteile aufgespalten und analysiert werden konnten. Eine große Erungenschaft für Dr. Johanna Budwig und die gesamte Wissenschaft.

“Durch die Entwicklung der Papierchromatografie auf dem Fettgebiet, d.h. durch die neuen Untersuchungen der verschiedenen Fettstoffe auf dem Papier, die ich (Dr. Budwig) zunächst 1949 durchführte, ohne zu wissen, wie groß die Auswirkung für die gesamte Medizin wurde, gelang es, Tausendstel Milligramm von Fetten auf dem Papier zu analysieren. Also ein Tausendstel Milligramm von Fett, etwa aus einem Tröpfchen Blut entnommen, konnte nun in seine verschiedenen Bestandteile zerlegt werden, nach seinen verschiedenen Fettsäure-Komponenten genau charakterisiert werden.” Dr. Johanna Budwig

Neues Wissen über Fette

Der Durchbruch - Nachweis der mehrfach ungesättigten Fettsäuren
Mit diesem neuen Analyseverfahren gab es erstmals gesichertes Wissen über die Fettsäuren. Die Wissenschaftlerin war nun auch in der Lage, eine Differenzierung von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren vorzunehmen. Im Zuge dessen konnte Dr. Johanna Budwig das Leinöl als bedeutende Quelle hochungesättigter Fettsäuren identifizieren. In der Folgezeit widmete sie sich entsprechenden Untersuchungen leidenschaftlich. Für die Fettforschung war das eine revolutionäre Neuerung, für Dr. Johanna Budwig der wissenschaftliche Durchbruch. So konnte sie nach intensiver Erforschung 1950 gemeinsam mit Prof. Kaufmann auf dem Münchener Fettforscher-Kongress richtungsweisende Ergebnisse präsentieren, die noch im gleichen Jahr unter dem Titel „Neue Wege der Fettanalyse“ in der Fachzeitschrift „Fette und Seifen“ veröffentlicht wurden. Tatsächlich beruht unser heutiges Verständnis von den Inhaltsstoffen und den Gesundheitswirkungen mehrfach ungesättigter Fettsäuren zu großen Teilen auf ihren Erkenntnissen.

Der Nachweis von Transfetten

Nachweis der Schädlichkeit von Transfetten
1951 wurde sie zur Obergutachterin für Arzneimittel und Fette am Bundesinstitut für Fettforschung ernannt. Gleichzeitig begann sie mit der Erforschung handelsüblicher Fette, und hatte sich damit - ohne es zu ahnen - mit einer großen Macht angelegt. Denn nach dem Krieg hatte das Wirtschaftswunder Deutschland nun zu einem Land gemacht, in dem man sich wieder etwas gönnte. Die deutsche Lebensmittelindustrie verzeichnete Rekordumsätze. Keine gute Zeit für eine Forscherin, die im Jahre 1952 Versuchsreihen vorlegen konnte, die die Schädlichkeit von Transfetten bestätigten. Dem Aufschrei der jungen aber mächtigen Margarine-Industrie nach empirischer Sicherung ihrer Ergebnisse, trat sie mit ihren akribisch geführten, statistischen Aufzeichnungen entgegen. Für sie, die sie durch und durch Wissenschaftlerin war, war die Publizierung des doch so Offensichtlichen oberstes Gebot. Dr. Johanna Budwig ließ diese Umstände in ihre vielbeachteten, wissenschaftlichen Bücher einfließen.

Die offensichtlichen Zusammenhänge von Ernährung und Krankheitsverläufen ließen Dr. Johanna Budwig von nun an nicht mehr los. Immer tiefer drang sie in die Materie ein. 1957 konnte sie anhand von Tierversuchen unterschiedliche Wirkungen der Omega-3-Fette auf den Organismus belegen. Bis 1969 meldete sie allein acht Verfahren zur Herstellung von nicht gesundheitsgefährdenden, aber dennoch haltbar gemachter Produkte an.

Die Geschichte der Fettforschung

Ein Blick zurück in die Geschichte der Fettforschung
Die Frage nach der Steuerung der Sauerstoffaufnahme der Zelle, sowie nach den Faktoren, die diesen Prozess stören, war ebenfalls eine der zentralen Fragen von Dr. Johanna Budwig. Eindeutig erkannt hatten sowohl Otto Warburg als auch andere Wissenschaftler schon vorher, dass für die Sauerstoffaufnahme der Zelle die schwefelhaltige Aminosäure Cystein, ein spezieller Eiweißbaustein, von entscheidender Bedeutung war. Aber Otto Warburg vermutete in den Fettsäuren einen weiteren wichtigen Faktor für die Sauerstoffaufnahme der Zelle. Seine Versuche machte er mit gesättigten Fettsäuren wie z.B. Buttersäure, Stearin- oder Palmitinsäure. Doch diese führten nicht zu dem erhofften Ergebnis. Antworten auf diese alles beherrschende Frage konnten erst nach Dr. Johanna Budwigs Entwicklung der Papierchromatografie zur Bestimmung und Differenzierung der Fette und Fettsäuren zu Beginn der 50er Jahre erzielt werden.

Im Rahmen der darauffolgenden Forschungsarbeiten bestätigte sich Dr. Johanna Budwigs Hypothese. Sie bewies, dass die essentiellen Fettsäuren Linolsäure und Alpha-Linolensäure als Partner für die schwefelhaltigen Aminosäuren bei der Sauerstoffaufnahme in die Zelle von großer Bedeutung sind. Das Besondere an diesen mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist ihr enormes Elektronenpotential. Die Energie, die in den Doppelbindungen dieser Fettsäuren steckt ist frei verfügbar für elektrophysikalische Prozesse in der Zelle. Die negative Ladung dieser Fettsäuren macht sie zu einem optimalen Bindungspartner für die positiv geladenen, schwefelhaltigen Aminosäuren. Gemeinsam bilden sie die Batterie unserer Zellen und steuern deren Energiepotential.

Aktuelle Erkenntnisse

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse
Inzwischen konnte der Ansatz der Physikerin und Fettforscherin Dr. Johanna Budwig, die mit Ihren Forschungen zur Zellatmung dort ansetzte, wo der Nobelpreisträger Otto Heinrich Warburg kein abschließendes Ergebnis fand, bestätigt werden. Der 1931 mit dem Nobelpreis geehrte Arzt und Biochemiker hatte schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts festgestellt, dass Krebszellen über einen ganz eigenen Stoffwechsel verfügen. Während gesunde Zellen den Zucker aus der Nahrung unter Verbrauch von Sauerstoff bei der sogenannten Zellatmung vollständig zu Kohlendioxid und Wasser verbrennen, gewinnen Tumorzellen ihre Energie, indem sie den Zucker zu Milchsäure vergären. Dieser Prozess vollzieht sich selbst dann, wenn genügend Sauerstoff zur Verfügung steht.

Ein Forscherteam der Universitäten von Jena und Potsdam unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Ristow konnte 2006 die seit über 80 Jahren bestehende Hypothese des Medizin-Nobelpreisträgers Otto Warburg belegen. Das Wissenschaftlerteam bewies, am Beispiel von Dickdarmkrebs im Tiermodell, das Oxidationsproblem der Tumorzellen. Die darniederliegende Zellatmung konnte bei den Krebszellen mittels eines Proteins (Eiweiß) wieder angeregt werden. Das Ergebnis zeigte, dass die Zellen der Versuchstiere die Fähigkeit verloren, bösartige Tumore zu bilden. Damit war der Beweis erbracht, dass die Geschwindigkeit des Tumorwachstums von bestimmten Stoffwechselprozessen abhängig ist und diese auch erfolgreich zu beeinflussen sind.

2009 haben sich US-Biologen, ein Forscherteam um Michael Kiebish und Thomas Seyfried vom Boston College, erneut mit der Warburg-Hypothese auseinandergesetzt. Die Wissenschaftler beschäftigten sich intensiv mit dem Aufbau und der Funktion der Mitochondrienmembran in Mäusen mit unterschiedlichen Hirntumoren. Die Mitochondrien sind sogenannte Zellorganellen, also Bestandteile der Zelle und der eigentliche Ort der Zellatmung. Besondere Aufmerksamkeit bekam in ihren Betrachtungen eine Substanz mit dem Namen Cardiolipin, einem stabilisierenden Phospholipid in der Membran der Mitochondrien. Es zeigten sich deutliche Unterschiede im Membranaufbau zwischen gesunden und kranken Mäusen. Die Cardiolipine der kranken Mäuse waren anders zusammengesetzt, was zu einer Störung des für den Stoffwechsel so wichtigen Elektronentransportes und damit zu einer Störung der gesamten Energiegewinnung führte. Auch diese Ergebnisse unterstützen die Warburg-Hypothese.

Die Quark-Leinöl-Creme

Eine besondere Verbindung: Quark mit Leinöl
Ein Ungleichgewicht zwischen Omega-3- und Omega-6-Fetten in der Ernährung kann einen Anstieg entzündungsauslösender Stoffe im Körper bewirken, die zur Entwicklung zahlreicher Zivilisationserkrankungen beitragen. Die Zusammenhänge zwischen bester Gesundheit und guter Versorgung des Körpers mit essentiellen Fettsäuren stellte Dr. Johanna Budwig schon zu Beginn der 50er Jahre im letzten Jahrhundert dar. „Das Fehlen dieser hoch ungesättigten Fettsäuren führt viele Lebensfunktionen zum Erlahmen”, ist eine oft getätigte Aussage der Wissenschaftlerin.

Für Dr. Johanna Budwig waren die falschen Fette das größte Übel in der zunehmend industrialisierten Nahrung. Mit der Entdeckung der Transfette in der Margarine und in anderen hoch erhitzen Fetten, tauchten diese, jeder elektrischen Ladung beraubten, Fettsäuren vermehrt in menschlichen Zellen auf. Dr. Johanna Budwig sah einen eindeutigen Zusammenhang zwischen gestörter Sauerstoffaufnahme und dem Aufbau und der Struktur der Zellmembranen. Es fehlen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die ordnende, energiereiche und somit lebensspendende und aktivierende Kraft. Aber nicht nur für eine gute Sauerstoffversorgung der Zelle sind die Omega-3-Fettsäuren notwendig. Harmonische Stoffwechselprozesse, ein starkes Immunsystem und psychische Ausgeglichenheit werden ebenfalls über die Kommunikation zwischen Zellmembran und Zellinnerem gesteuert. Die Fluidität (Fließfähigkeit/Flexibilität) der Zellmembran beeinflusst deren Eigenschaften und Funktionen. Über die Membranen werden Informationen ausgetauscht und Stoffe transportiert. Omega-3-Fettsäuren tragen zu einer angemessenen Fluidität der Membran bei und haben somit entscheidenden Einfluss auf deren Funktion.

Die Öl-Eiweiß-Kost

Die Entwicklung der Öl-Eiweiß-Kost
Dr. Johanna Budwigs umfangreiches Wissen über Öle und Fette und die Erkenntnisse aus ihren Forschungen und Zellversuchen führten zur Entwicklung der Öl-Eiweiß-Kost. Ein Ernährungskonzept, in dem lebendige, d.h. naturbelassene und energiereiche Lebensmittel die Hauptrolle spielen. Im Vordergrund stehen die essentiellen Fettsäuren, insbesondere die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, und die schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein. In Leinöl, dem Pflanzenöl mit einem fast 60%igem Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Quark mit einem hohen Anteil an schwefelhaltigen Aminosäuren fand Dr. Johanna Budwig die perfekten Partner als Basis ihrer Kostform. In Verbindung mit schwefelhaltigen Aminosäuren wird außerdem die Verdaulichkeit und Verträglichkeit der Fettsäuren gefördert. Diese erlangen durch die Verbindung in Form von Lipoproteinen (Lipos=Fett/ Protein=Eiweiß) eine zusätzliche Löslichkeit. In dieser Form übernehmen schwefelhaltige Aminosäuren auch in unserem Körper den Transport der langkettigen Fettsäuren. Eine gleichzeitige Gabe von Fettsäuren und Aminosäuren in homogener Vermischung wie im Quark mit Leinöl, sichert so die zeitnahe Aufnahme der wertvollen Inhaltsstoffe in den Körper.

Das Gesundheitskonzept

Einblicke in das Gesundheitskonzept der Heilpraktikerin Dr. Johanna Budwig
Dr. Johanna Budwigs langjährige Forschungen, Erfahrungen und Erkenntnisse mündeten in der Entwicklung eines ganzheitlich orientierten Gesundheitskonzeptes, in dem die individuelle Betrachtung des Menschen in seiner Lebenssituation im Vordergrund stand. Die Heilpraktikerin sah bei einer Vielzahl von Erkrankungen die Störung ursächlich im Fettstoffwechsel. In den Gesprächen mit Patienten schaute Dr. Johanna Budwig zu Beginn kritisch auf deren Ernährung und verordnete jedem einen persönlichen Ernährungsplan auf Basis der von ihr entwickelten Öl-Eiweiß-Kost. Nahrung war für sie einer der wichtigsten Faktoren zur Gesunderhaltung.
Aber auch fehlende menschliche Anerkennung, unharmonische Beziehungen und eine schlechte Atmosphäre in Familie und Beruf können die Lebensqualität auf Dauer spürbar beeinträchtigen oder gar krank machen. Darauf wies Dr. Johanna Budwig in aller Deutlichkeit hin.

„Es ist sehr wichtig, dass der Mensch als Einheit von Körper, Seele und Geist gesehen wird. Welcher Faktor im Augenblick vorrangig wirksam ist, kann sehr unterschiedlich sein. Ich bin heute noch überzeugt, wenn eine Frau ein sehr schlechtes Eheverhältnis hat, Tag für Tag Unterdrückung und Sticheleien von ihrem Mann ertragen muss, dann kann ich ihr auch nicht mit Quark-Leinöl helfen. Alle 3 Faktoren gehören beim Menschsein zusammen.“
Dr. Johanna Budwig

Als Physikerin hatte Dr. Johanna Budwig außerdem stets das elektromagnetische Umfeld des Menschen im Blick. Synthetische Kleidung und Schaumstoffmatratzen lehnte sie z.B. strikt als Energieräuber ab. Empfehlenswerte Matratzen in ihrem Sinne sollten aus Naturmaterialien wie Kokosfaser, Rosshaar, Schafwolle und Baumwolle bestehen. Neben den Materialien, die einen gesunden, erholsamen Schlaf fördern, legte Dr. Johanna Budwig ebenfalls großen Wert auf das zeitige Zubettgehen und eine entsprechend lange Schlafdauer zur Förderung von Entspannung und Regeneration.
Auf die wohltuende Wirkung von Bewegung und Entspannung hat Dr. Johanna Budwig ebenfalls hingewiesen und auch hier mit ihren Empfehlungen stets den Menschen, den sie vor sich hatte, im Blick behalten.

Dr. Johanna Budwig war der festen Überzeugung, dass chronische Erkrankungen Energie-Mangelerkrankungen darstellen. Gerade im Bereich der Krebserkrankungen wird der Energiemangel der Zellen und dessen Kompensation durch ungeordnete Wachstumsprozesse erkennbar. Um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und geordnete Wachstumsprozesse zu fördern, muss der menschliche Organismus wieder auf die Energieaufnahme der Sonne eingestimmt werden. Daher verordnete Dr. Johanna Budwig regelmäßige kurze Sonnenbäder unter Anwendung der von ihr entwickelten Eldi-Öle.

Das Qualitätskonzept

Das Dr. Johanna Budwig Qualitätskonzept
Resultierend aus ihren langjährigen Forschungen stand für Dr. Johanna Budwig eines fest: Wenn Leinöl, aufgrund seines enormen Energiepotentials, ein sehr reaktionsfreudiges Lebensmittel darstellt, müssen an seine Erzeugung besondere Anforderungen gestellt werden. Ihr Ziel war es, diese Reaktionsfähigkeit zu fördern und für die menschliche Ernährung zu erhalten. Dr. Johanna Budwig entwickelte ein Qualitätskonzept, zum Schutz des energetischen Potentials von Leinöl. Und damit nicht genug. Sie verfolgte dieses Ziel über die Herstellung und Lagerung hinaus. So wird durch die Verbindung der essentiellen Fettsäuren aus dem Leinöl und der schwefelhaltigen Aminosäuren, insbesondere aus den Milchprodukten, das Energiepotential der Omega-3-Fettsäuren gestärkt. Dieses Prinzip verfolgte Dr. Johanna Budwig mit der von ihr entwickelten Öl-Eiweiß-Kost. Die höchste Elektronenansammlung finden wir laut der Fettforscherin in der Kombination von Linol-Linolen-Fettsäuren wie sie im Leinöl vorliegen.

Eldi-Öle

Die Eldi-Öle - Licht ist die treibende Kraft
Für die Physikerin Dr. Johanna Budwig war Licht die treibende Kraft, die alle Funktionen, die wir zum Leben brauchen, aktiviert und erhält. Licht ist für Pflanzen ein einzigartiges Lebenselixier. Die „Antenne“, über die sie die Energie des Lichts aufnehmen können, ist ein lichtabsorbierendes Molekül, dem grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll. Im menschlichen Organismus übernehmen die essentiellen Fettsäuren in den Zellmembranen der Haut die Funktion dieser Antenne. Die hoch ungesättigten Fettsäuren haben die Fähigkeit, die Fotonen des Lichts aufzunehmen und zu speichern. Dr. Johanna Budwig hat schon zu Beginn der 50er-Jahre, auf die ordnende Kraft des Sonnenlichts in biologischen Systemen hingewiesen. Licht ist die Quelle allen Lebens und zur Aufrechterhaltung der großen Ordnung im menschlichen Lebensprozess erforderlich.

Doch  aufgrund einer reduzierten (Ernährungs-)/Lebensweise zeigt sich eine stete Zunahme der unterschiedlichsten Zivilisationserkrankungen. Es fehlen die hoch ungesättigten, elektronenreichen Verbindungen, die in Resonanz mit bestimmten Wellenlängen des Lichtes, die Fotonen der Sonne wie Magnete anziehen, aufnehmen und speichern können. Dr. Johanna Budwig erkannte diesen Zusammenhang schon Mitte des letzten Jahrhunderts.

„Auf Grund meiner fettchemischen wissenschaftlichen Arbeiten, entdeckte ich, dass die elektronenreichen, hoch ungesättigten Fettsäuren entscheidend wichtig sind zur Anregung der Atmungsfunktion, zur Sauerstoffaufnahme, Sauerstoffverwertung, und im Laufe weiterer Arbeit erkannte ich, dass auch die Aufnahme der Elektronen der Sonnenenergie von diesen Fetten abhängig ist.“
Dr. Johanna Budwig

Auf Grundlage eigener quantenphysikalischer Messungen kreierte Dr. Johanna Budwig die Eldi-Öle. Der Begriff Eldi-Öle leitet sich ab von der Fähigkeit, Licht bestimmter Wellenlänge zu absorbieren. Dr. Johanna Budwig prägte so den Begriff: Elektronen-Differenzierungs-Öle, kurz Eldi-Öle. Die Eldi-Öle haben die Fähigkeit neben ihrer bereits vorhandenen hohen Elektronenladung, weitere Fotonen aus dem Sonnenlicht aufzunehmen, zu speichern und weiterzuleiten.
Eldi-Öle sollten nicht als Sonnenschutzmittel verstanden werden. Sie blockieren die lebensnotwendige Energie der Sonnenstrahlung nicht, sondern unterstützen die Haut darin, diese in die elektronenreichen Verbindungen der Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen und zu speichern. Bei Bedarf kann diese gespeicherte Energie dann sukzessive an die Zelle weitergeleitet werden. Eine Omega-3-reiche und naturbelassene Ernährung unterstützt diese wichtigen Prozesse, denn der Körper benötigt zur geordneten Aufnahme und Weiterleitung der Sonnenenergie die essentiellen Fettsäuren in den Hautzellen.

„Fette sind die alle Lebenserscheinungen beherrschenden Substanzen (...), weil sie den Strom der Sonnenenergie auf sich ziehen und dem Lebensprozess zuführen.“
Dr. Johanna Budwig

Oleolux

Oleolux - Der natürliche Energiespender
Durch den Prozess der Haltbarmachung von Lebensmitteln kommt es in der Regel zu einer Veränderung der natürlichen Strukturen. Haltbarmachung und Hocherhitzung im Bereich der hoch ungesättigten Omega-3-Fette führt zu elektrisch neutralen Nahrungsfetten. Die beeindruckende Fähigkeit zur Energieaufnahme geht den Omega-3-Fettsäuren durch diese Prozesse verloren. Viele moderne Veredelungsprozesse in der Lebensmittelherstellung gehen laut Dr. Johanna Budwig einher mit dem Verlust an Elektronen. Konsequenterweise lässt die Erfinderin Dr. Johanna Budwig ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Entwicklung von nicht gesundheitsgefährdenden aber dennoch haltbar gemachten Produkten einfließen. So entwickelte sie als gesunde Alternative zur Butter und zur Margarine eine Rezeptur auf Basis von Leinöl und Kokosfett - das Oleolux.

“Eins steht fest: Für die Wiederherstellung der Gesundheit beim Krebskranken, Rheumakranken, beim Zuckerkranken und beim drohenden Herzinfarkt ist die Anwendung des intensiv wirkenden hochungesättigten Leinöls in Form von Öl oder der Streichfette neuen Stils, mit ‘Oleolux’ gekennzeichnet, hoch wichtig. Diese neuen Streichfette nenne ich ‘Oleolux’, weil in ihnen das Öl in einer Form vorliegt, die das Licht (=Lux) der Sonnenenergie aufnimmt, speichert und diskontinuierlich, d.h. bei Bedarf zur frei verfügbaren Energie aktiviert und weiterleitet. Diese Energiezufuhr benötigt jeder Mensch. Diese benötigt der Krebskranke ganz besonders.”
Dr. Johanna Budwig

In Oleolux finden die mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus dem Leinöl in den schwefelhaltigen Eiweißbausteinen aus Knoblauch und Zwiebeln schützende Bindungspartner, die ihnen helfen, unbeschädigt in die Zellen zu gelangen. Durch die Kombination mit Kokosfett entsteht so ein streichfähiges und energiereiches Fett. Dr. Johanna Budwig verordnete Oleolux in ihren Rezepten zur Öl-Eiweiß-Kost als Brotaufstrich oder zum Abschmecken und Verfeinern von Gerichten. Durch die Verbindung der sensiblen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus dem Leinöl mit den schwefelhaltigen Eiweißbausteinen aus dem Knoblauch konnte Oleolux auch in den warmen Rezepten der Öl-Eiweiß-Kost, z.B. zum Verfeinern von Gemüsegerichten, Anwendung finden.

“Die Form, wie ich streichbare Fette wasserfrei herstellen ließ, gewährleistet den Erhalt des großen Komplexes der biologisch wertvollen Begleitstoffe, der Lipoproteide, der fettlöslichen Vitamine A, Vitamin E und D und der Lezithine, der Phosphorverbindungen mit den hochungesättigten Fettsäuren. Auch die essentiellen, hochungesättigten Fettsäuren mit ihrer frei beweglichen Energie in den cis-Elektronensystemen werden auf diesem Wege nur geschützt nicht zerstört. (...) Die hochungesättigten Öle sind haltbar, wie es für handelsübliche Ware vorgeschrieben ist. Sie haben die Funktionen erhalten - einmal in den menschlichen Organismus gelangt -, die Sauerstoffaufnahme, die Zellatmung anzuregen und den Energiegewinn aus der Fettnahrung zu begünstigen.”
Dr. Johanna Budwig

Fermentgold

Fermentgold - Vitalstoffe für die Verdauung
Milchsauer vergorene Säfte und vitalstoffreiche Muttersäfte bildeten einen festen Bestandteil der von Dr. Johanna Budwig entwickelten Öl-Eiweiß-Kost. So verordnete sie ihren Patienten mehrmals am Tag den Genuss von Säften, zu Beginn vermischt mit frisch geschroteter Leinsaat. Aus Beobachtungen in der Praxis bei der Beratung von Patienten, entwickelte Dr. Johanna Budwig Fermentgold, ein Direkt-Saft aus Papaya und Apfel, als vitalstoffreichen Ersatz für frisch gepresste Säfte. Die Rezeptur aus Vollfrucht-Papayapüree und Apfelsaft wurde wegen seiner eiweißspaltenden Eigenschaften von Dr. Johanna Budwig, speziell als Bestandteil der Öl-Eiweiß-Kost entwickelt. Der Grundgedanke Dr. Johanna Budwigs war dabei, die Verdaulichkeit von größeren Mengen Quark mit Leinöl, die gerade bei schwer kranken Patienten angezeigt ist, zu verbessern.

 

Literaturliste
onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/lipi.19500521202/abstract

Michael A. Kiebish,* Xianlin Han,† Hua Cheng,† Jeffrey H. Chuang,* and Thomas N. Seyfried1,*Cardiolipin and electron transport chain abnormalities in mouse brain tumor mitochondria: lipidomic evidence supporting the Warburg theory of cancer, Journal of Lipid research, August 13, 2008

Tim J. Schulz, René Thierbach, Anja Voigt, Gunnar Drewes, Brun Mietzner, Pablo Steinberg, Andreas F. H. Pfeiffer und Michael Ristow: „Induction of  Oxidative Metabolism by Mitochondrial Frataxin  Inhibts Cancer Growth: Otto Warburg Revisited“, Journal of Biological Chemistry, Vol. 281, Nr. 2, 13.01.2006, S. 977-981.

René Thierbach, Tim J. Schulz, Frank Isken, Anja Voigt, Brun Mietzner, Gunnar Drewes, Jürgen-Christoph von Kleist-Retzow, Rudolf J. Wiesner, Mark A. Magnuson, Hélčne Puccio, Andreas F.H. Pfeiffer, Pablo Steinberg und Michael Ristow: „Targeted Disruption of Hepatic Frataxin Expression Causes Impaired Mitochondrial Function, Decreased Life Span and Tumor Growth in Mice“, Human Molecular Genetics, Vol. 14, Nr. 24, 15.12.2005, S. 3857-3864

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